Vom 31. Mai bis zum 6. Juni findet die dritte Ausgabe des „horizonte“ Festivals statt. Das Göttinger Symphonieorchester präsentiert unter dem Festivalmotto „Radikale Sanftheit“ ein breit aufgestelltes und niederschwelliges Programm, das zu sinnlichen Hörerlebnissen, empathischen Begegnungen und radikal sanften Diskussionen einlädt.
Mit dem diesjährigen horizonte-Festival will das Göttinger Symphonieorchester ganz bewusst nicht dem Lauten und Provokanten eine Stimme geben, sondern die Sinne schärfen für das Sanfte, Leise, Zarte und Vieldeutige. GSO-Geschäftsführerin Franziska Vivaldi sagt: „Im Festivalprogramm verschreiben wir uns der Haltung der Sanftheit und Zärtlichkeit. Wir laden das Publikum ein, gemeinsam Räume zu gestalten, in denen wir einander zuhören, in denen wir uns selbst und das Andere spüren, in denen wir uns der Welt in all ihrer Schönheit und mit all ihren Herausforderungen zuwenden.“
Sich der Welt zuzuwenden, dem Anderen zugewandt zu begegnen, sich respektvoll und sanft zu berühren, ist in unserer Gegenwart radikal. Als „Radical Softness“ ist es eine Form des Protests, ein Widerstand gegen patriarchale Normen der Stärke. Und weil das GSO davon überzeugt ist, dass Musik Menschen berühren und Gemeinschaft bilden kann, schlägt es leise Töne an und bietet dem Kleinen und Zarten eine große Bühne. Das horizonte Festival verspricht auch in seiner dritten Ausgabe, Horizonte zu erweitern.
Janna Below
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