Horizonte 2025

Krieg und Frieden

Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2024 geht das horizonte Festival unter dem Motto „Krieg und Frieden“ in seine zweite Ausgabe. Aktueller denn je, scheint dieses Festivalmotto klar zu sein – aber ist es das wirklich? Täglich begleiten uns Nachrichten über kriegerische Auseinandersetzungen, wir sehen Bilder von Zerstörung und Gewalt, hören Berichte über menschliches Leid. Der Krieg ist uns nahe gekommen: in Europa, in unseren Social Media Feeds, in Bezug auf gestiegene Energiepreise… Und zugleich, mit jedem weiteren Tag, wird der Krieg uns ferner. Wir stumpfen ab und finden uns mit Perspektivlosigkeiten ab.

Wenn wir das Festival mit „Krieg und Frieden“ überschreiben, ist damit natürlich irgendwie – schön wär’s – der Wunsch nach einer besseren, nach einer friedvolleren Welt verbunden. Aber zugleich steht die Einsicht, dass wir diesen Wunsch aushalten müssen, dass wir ertragen müssen, dass er sich so schnell nicht einlösen wird. Krieg und Frieden sind schließlich keine klaren Zustände, sondern komplexe Entwicklungen. Anstelle einer Schwarzweißmalerei programmieren wir daher: Unmöglichkeiten, Ambivalenzen, Widersprüche und schwierige Prozesse. Und ja, vielleicht auch ein bisschen Wunschdenken und Trost. Wie klingt Frieden – oder vielmehr: die Sehnsucht danach?

Das horizonte Festival trägt zeitgenössische Musik in die Gesellschaft, bespielt neue Räume und lädt sein Publikum dazu ein, sich auf Hörerlebnisse einzulassen – ungewöhnlich, sinnlich, unmittelbar. Das Programm lebt von seinen vielfältigen Kooperationen: mit dem Theaterkollektiv „boat people projekt, mit der Musa und dem „Flause“-Kollektiv, mit den Göttinger Abenden Zeitgenössischer Musik, mit dem Elektro-Produzenten Leon Weber, dem Hainberg Gymnasium und vielen mehr. Das Festival wird so zu einem Ort der Begegnung – und genau darin liegt eine politische Dimension: Die Welt zu einem friedvolleren Ort zu machen, das geht schließlich nur gemeinsam.

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Kontakt
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Ansprechpartnerin

Janna Below
Projektleiterin
jbelow@gso-online.de
+49 (0)551 – 3054413

Gefördert durch:

Kooperationspartner:innen

boat people projekt e.V.
Flause/Peloton e.V.
Göttinger Abende Zeitgenössischer Musik e.V.
Hainberg Gymnasium
musa e.V.

Louise Engel
Projektleiterin
engel@gso-online.de
+49 (0)551 – 3054412

Gefördert durch:

Kooperationspartner:innen

boat people projekt e.V.
Flause/Peloton e.V.
Göttinger Abende Zeitgenössischer Musik e.V.
Hainberg Gymnasium
musa
Schulen bpp
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