Konzertante Opernfassung von Patrick Rohbeck für vier Singstimmen und Erzähler
Hänsel und Gretel
Welche Opern-Komponisten werden am häufigsten gespielt? Mozart, Puccini, Bizet? Ja. Und Engelbert Humperdinck! Dessen „Hänsel und Gretel“ führt gemeinsam mit der „Zauberflöte“ stets die Statistiken der Spielpläne an. Das hat natürlich etwas mit der Weihnachtszeit zu tun. Aber auch einiges mit der profunden Qualität dieses nun schon 130 Jahre alten Märchen-Evergreens. Dem Spätromantiker Humperdinck gelang eine eingängige und gleichwohl künstlerisch wertvolle Fassung des gruseligen Stoffes. Und wenn am Schluss aus der bösen Hexe ein riesiger Lebkuchen wird, gehen nicht nur die beiden Titelfiguren – gesungen von zwei Frauenstimmen –, sondern alle Familienmitglieder im Publikum erleichtert und weihnachtsvorfreudig nach Hause.