GÖTTINGER SYMPHONIE ORCHESTER

„EIN JUWEL DER STADT GÖTTINGEN“

Seit mehr als 150 Jahren gibt es das Göttinger Symphonie Orchester, das zu einer unverzichtbaren Größe im Kulturleben der Stadt Göttingen, der Region und des Landes Niedersachsen geworden ist. Darüber hinaus ist das Orchester mit über 140 Veranstaltungen im Jahr, davon zahlreiche Gastspielreisen im In- und Ausland, ein exzellenter Botschafter Göttingens und Südniedersachsens in der Welt. Konzertreihen an unterschiedlichsten Orten Göttingens wie in der Aula der Universität am Wilhelmsplatz, im Deutschen Theater, in der Lokhalle, in Göttinger Kirchen oder in der Region im PS.SPEICHER Einbeck sowie in der Stadthalle Osterode am Harz, aber auch mit der jährlich stattfindenden Open Air Veranstaltung „Nacht der Kultur“ auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus befindet sich das Göttinger Symphonie Orchester im ständigen Dialog mit der Stadt und Region und versucht mit großer Kreativität und Hingabe, verschiedenste Zielgruppen zu erreichen.
 
Auch das Vermittlungsprogramm des Orchesters ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg, ein möglichst diverses Publikum für klassische Musik zu begeistern. Mit der Nacht der Filmmusik, Schulkonzerten, bei denen das Orchester auch direkt in Schulen spielt, gemeinsamen Konzerten mit dem Jugend-Sinfonie-Orchester Göttingen, Baby- und Familienkonzerten, Willkommenskonzerten für Integration und Toleranz für Geflüchtete sowie dem Programm „Auf Flügeln der Musik“ für an Demenz erkrankte Menschen, erreicht das Göttinger Symphonie Orchester ein breites Spektrum der Gesellschaft. Kindern wird der Zugang zur klassischen Musik zusätzlich durch Veranstaltungen des orchestereigenen Kinder-Clubs „Pizzi & Cato“ erleichtert.
 
Seit der Spielzeit 2018/2019 leitet der international tätige Australier Dr. Nicholas Milton als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter das Orchester, das Musiker/innen aus 24 Nationen umfasst. Seine mitreißende Inspiration und die herausragende Leistung des Orchesters machen das Göttinger Symphonie Orchester zu einem der renommiertesten Klangkörper Deutschlands.
 
Nicholas Milton ist seit der Spielzeit 2018/19 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Göttinger Symphonie Orchesters. Geschätzt für seine herausragenden Interpretationen eines breitgefächerten Opern- und Konzertrepertoires hat sich Nicholas Milton als einer der erfolgreichsten Dirigenten Australiens etabliert. Als Generalmusikdirektor am Saarländischen Staatstheater sowie als Gast an der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin, der Volksoper Wien und den Opernhäusern in Leipzig, Linz, Innsbruck, Sydney u.a. dirigierte Nicholas Milton in der letzten Zeit Neuproduktionen von Salome, Tannhäuser, Der Fliegende Holländer, Peter Grimes, Kátja Kabanová, Tosca, La Bohème, Madama Butterfly, La Fanciulla del West, Falstaff, Un Ballo in maschera und La Traviata. Konzertverpflichtungen mit führenden Orchestern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Ungarn, den Niederlanden und Asien runden seine Tätigkeit ab.
 
Im Alter von 19 Jahren zum jüngsten Konzertmeister Australiens ernannt, begann Milton zunächst eine erfolgreiche Karriere als Solo-Violinist und Kammermusiker, bevor er sich ausschließlich dem Dirigieren widmete. Er leitete als Generalmusikdirektor die Jenaer Philharmonie und war Chefdirigent des Innviertler Symphonie Orchesters (Österreich). Seit 2001 ist er Chefdirigent beim Willoughby Symphony Orchestra (Sydney), 2007 kam das Amt des Künstlerischen Leiters des Canberra Symphony Orchestra hinzu. 2017 wurde er zum Ersten Gastdirigenten der Norddeutschen Philharmonie Rostock berufen. 2001 erhielt er für seine Aktivitäten zur Förderung der Musik die Australische Jahrhundertmedaille und 2016 wurde er mit der Aufnahme in den Order of Australia (AM) geehrt.
 
Nicholas Miltons Diskografie beinhaltet ca. 60 Aufnahmen, von denen ein Album 2016 für den Grammy nominiert war. Mehrere CD-Aufnahmen mit dem Konzerthausorchester Berlin und der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken erscheinen demnächst bei Onyx Classics und cpo.

ORCHESTERBESETZUNG

1. VIOLINE

Natalia Scholz (geb. Kundirenko)  wurde 1983 in Kiew geboren und erhielt ihre erste musikalische Ausbildung im Fach Violine an der Musikschule ihrer Heimatstadt.

Im Jahr 2000 begann sie an der Folkwang Hochschule für Musik der Stadt Essen ihr Studium und setzte es 2002 bei Prof. Zhislin in Würzburg fort. Bei zahlreichen Meisterkursen  u. a. bei Prof. Rainer Kussmaul und Prof. Victor Tretjakov vervollkommnete sie ihre musikalische Ausbildung.

Ihre berufliche Laufbahn begann Natalia Scholz als Vorspielerin der 1. Violinen in der Bad Reichenhaller Philharmonie, in der Zeit von 2007 bis 2010 war sie Mitglied der Stuttgarter Philharmoniker (1.Violine). Seit Januar 2011 ist Natalia Scholz erste Konzertmeisterin beim Göttinger Symphonie Orchester

Thomas Scholz studierte zunächst an der Folkwanghochschule Essen bei Geoffery Wharton und schloss sein Studium an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Maria Egelhof 1998 ab.

Berufliche Orchestererfahrung sammelte Scholz unter anderem beim Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck, dem Schleswig-Holsteinischen Landestheater sowie im Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Seit August 2000 hat Scholz ein Engagement in der 1. Violine des Göttinger-Symphonie-Orchesters.

2004 gründete Scholz das Tiro-Quartett, mit dem er zahlreiche Konzerte in den Rathausserenaden und in der Georg August Universität spielte.

Im selben Jahr wurde er vom Akademischen Musikdirektor Ingolf Helm als Assistent in das Universitätsorchester berufen. Hier arbeitet Scholz mit den hohen Streichern und übernimmt ggf. die Leitung der Proben.

 

Seit 2005 moderiert Thomas Scholz (mit viel Wortwitz) die Schülerkonzerte des Göttinger Symphonie Orchesters. 

Yu-jin Lee ist in Pusan (Südkorea) geboren. Sie schloss ihr Diplom 2007 bei Professor Andreas Krecher an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf ab. Anschließend belegte sie dort den Zusatzstudiengang „Kammermusik“ und schloss diesen 2009 mit der Note „ausgezeichnet“ ab.

Seit 2008 ist sie Stipendiatin der von Yehudi Menuhin gegründeten Stiftung „Live Music Now, mit der sie viele Kammerkonzerte und Solokonzerte geben konnte. Yu-jin interessiert sich insbesondere für Kammermusik.

Während des Studiums war sie Praktikantin in der 1.Violine bei den Dortmunder Philharmonikern und war mehrfach als Aushilfe tätig. Unmittelbar nach dem Studium arbeitete Yu-jin als 1.Violine beim Limburgs Symfonie Orkest in Maastricht. Seit April 2011 ist sie als 1.Violine im Göttinger Symphonie Orchester tätig und freut sich sehr auf die Arbeit in Göttingen.

Die Violinistin Nazelí Arsenyan ist in Jeriwan geboren und aufgewachsen. Früh entdeckte sie ihre Liebe zur Violine, mit 7 Jahren erhielt Sie Ihren ersten Unterricht und schloss 2011 mit Auszeichnung am staatl. Komitas Konservatorium in Jeriwan unter dem Prof. Eduard Tadewosyan ab.Mit 17 hat sie ihre erste Stelle im Staatlichen Symphonie Orchester Armenien bekommen. Im Zeitraum von 2011-2013 war sie Mitglied an dem nationalen Theater für Oper und Ballett in Jeriwan. Seit 2011 engagiert sie sich als Konzertmeisterin und Vorspielerin in internationalen Projekten wie das I,Culture Orchestra, dem World Youth Orchestra und dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Schließlich zog Nazelí 2013 nach Deutschland, absolvierte an der Kölner Musikhochschule Ihren 2. Masterstudiengang in Solo-Kammermusik unter Prof. Ariadne Daskalakis. Neben verschiedenen Solo und Kammemusikalischen Auftritten war sie zwishen 2015 bis 2019 Mitglied im Gürzenich-Orchester Köln und bei den Düsseldorfer Symphonikern . Seit 2019 ist sie Mitglied im Göttinger Symphonie Orchester.

           

2. VIOLINE

Christina Toparkus ist gebürtige Oberlausitzerin und studierte an der Musikhochschule “Carl Maria von Weber” in Dresden bei Ingolf Brinkmann und Annette Unger. Ihr Studium schloss Sie 1996 mit einem Diplom für Orchestermusik und Instrumentalpädagogik erfolgreich ab. 

Ihr erstes festes Engagement erhielt Sie in der Lausitzer Philharmonie.

2001 wechselte Sie in die Magdeburgische Philharmonie.

Noch im Laufe des Jahres erhielt Christina Toparkus ein Engagement als Stimmführerin der 2. Violinen im Göttinger Symphonie Orchester.

 Es ist der Musikerin ein besonderes Anliegen bereits Kleinkinder an die Musik heranzuführen. Aus diesem Grund absolvierte Sie eine Zusatzausbildung im Fach  “Frühmusikalische Erziehung”.

Auch die Kammermusik ist ein fester Bestandteil Ihrer beruflichen Tätigkeit.

Der katalanische Musiker begann im Alter von sechs Jahren Geige zu spielen. An der Escola Superior de Música de Catalunya in Barcelona studierte er Geige bei Prof. Agustín León-Ara und Raquel Castro sowie Streichquartett bei Cuarteto Casals und Quatuor Ysaÿe. Ein Stipendium der Joven Orquesta Nacional de España ermöglichte ihm seine Fortbildung bei Prof. Joshua Epstein an der Hochschule für Musik in Saarbrücken. Parallel mit dem Studium der Konzertreife spielte er beim Pfalztheater Kaiserslautern und Saarländisches Staatstheater im Orchester unter Zeitvertrag. Seit 2013 ist er festes Mitglied des GSO als Vorspieler der 2.Violinen.

“Die Julia kommt jetzt auch zu Ihnen.” So meldete mich mein Bruder bei seiner Geigenlehrerin an. Die Geige blieb es dann auch, trotz kleinerer Ausflüge zum Waldhorn und zum Klavier, besonders weil der homogene Klang von vier Streichern es mir angetan hatte. Und so spielte ich über zehn Jahre intensiv Streichquartett, besuchte mit meinen Quartettkollegen zahlreiche Meisterkurse (u.a. beim Artemis Quartett, bei Eberhard Feltz, Jörg-Wolfgang Jahn, Christoph Poppen) und wir nahmen ein Quartettstudium bei Hubert Buchberger auf. Die Begeisterung für das Orchesterspiel entdeckte ich im Bundesjugendorchester. Nach der Vorklasse an der Musikhochschule Stuttgart bei Christian Sikorski studierte ich dann bei Nora Chastain, Christine Busch, Ingolf Turban und Christian Tetzlaff. Bevor ich beim Göttinger Symphonie Orchester angekommen bin, hatte ich Zeitverträge bei den Essener Philharmonikern und dem Konzerthausorchester Berlin.

 

 

VIOLA

Igor Tulchynsky wurde 1967 in Dnepropetrovsk (Ukraine) geboren.

Von 1986 – 1993 absolvierte er ein Studium an der Nationalen Tschaikowsky-Akademie in Kiev im Fach Violine und Bratsche.

Seit April 1999 ist er stellvertreternder   Solo-Bratschist im Göttinger Symphonie Orchester und hatte seitdem auch mehrere Solo- und Kammermusikauftritte.

 

VIOLONCELLO

Johann – Sebastian Sommer, Violoncello,

studierte an den Musikhochschulen in Saarbrücken und Karlsruhe bei                       C. Kanngiesser, A. Dengler und M. Ostertag. Er war schon früh mehrfacher Preisträger bei Jugend Musiziert und studierte in den Meisterklassen bei G. Mantel, G. Hamann, F.-J. Sellheim, A. Noras und P. Tortelier. Schon in den Studienjahren widmete er sich der Kammermusik (Streichquartett, Klaviertrio und Kammerorchester) mit zahlreichen Konzertreisen und Rundfunkaufnahmen im europäischen Raum. Seit 1984 ist Johann-Sebastian Sommer Cellist des Göttinger Symphonieorchesters und gründete 1993 das Göttinger Kammerorchester und 1994 das Göttinger Klaviertrio. Weitere Ensembles, wie die Göttinger Violoncellisten und das Robert Schumann Ensemble Göttingen folgten. Die Mitwirkung bei Ton- und Videoaufnahmen sowie bei CD-Produktionen gehört ebenso zu seinen regelmäßigen Aufgaben wie die Durchführung und Teilnahme an Konzertreisen im In- und Ausland. Im Jahr 2014 konzertierte Johann-Sebastian Sommer an zweiundzwanzig Spielorten quer durch Deutschland mit einem Recital für Violoncello: „Hommage à Paul Tortelier“, zum 100. Geburtstag von Paul Tortelier. Im Jahr 2015 widmete sich Johann-Sebastian Sommer auf seinen Konzertreisen den Suiten von Johann Sebastian Bach, das Programm für 2016 stand ganz im Zeichen des Max-Reger-Jahrs. Von 2017 bis 2019 stand „Musik für Violoncello durch die Jahrhunderte“ auf dem Programm, und im Jahr 2020 ist das Motto: „Bach und Kodály im Jahr 2020“.
Neben seiner Tätigkeit als Cellist ist Johann-Sebastian Sommer seit seinem Studium als Musikpädagoge für Violoncello und Kammermusik tätig. Viele seiner Schüler waren Preisträger bei Jugend-Musiziert und anderen Wettbewerben, einige sind selbst erfolgreiche MusikerInnen geworden.

 

KONTRABASS

Der 1988 in Japan geborene Takanari Koyama begann sein Studium in seiner Heimatstadt Aichi bei Prof. Hideki Hoshi. Er war ab 2008 Student bei Prof. Josef Niederhammer und Prof. Werner Fleischmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Kontrabassist im Rahmen der Orchesterakademie des ORF Radio Symphonie Orchesters Wien. Zusätzlich besuchte er Meisterklassen und Privatstunden bei Jurek Dybal, Josef Gilgenreiner, Kurt Muroki, Eckehard Rudolph, Boguslaw Furtok, Bozo Paradzik, Dorin Marc, Stanislav Anishenko und Silvio Dalla Torre.

Seit 2013 ist er 1. Solokontrabassist beim Göttinger Symphonie Orchester, das 2017 in Hamburg den Echo-Klassik-Preis verliehen bekam. Außerdem spielte er als Solokontrabassist beim Mozarteumorchester Salzburg, beim schwedischen „O/Modernt Kammerorkester’’ sowie im englischen „Royal Northern Sinfonia’’.

Er gewann den 1. Preis beim Hochschulwettbewerb für Streicher in Wien 2013 sowie den 3. Preis beim Internationalen Kontrabasswettbewerb in Wroclaw 2014. Er war ferner unter den Teilnehmern des ARD-Wettbewerbs 2016.

Seit 2017 unterrichtet Takanari Koyama als Dozent an der Universität Mozarteum Salzburg.

Holger Michalski absolvierte seine Kontrabass-Ausbildung unter anderem bei Werner Schröder in Kassel und bei Prof. Klaus Trumpf in Berlin.

Mit dem Göttinger Symphonie Orchester, bei dem er seit 1983 tätig ist, führte Holger Michalski als Solist Kontrabass-Konzerte von Giovanni Bottesini, Serge Koussevitzky und Nino Rota auf.

1991 war er Preisträger beim 1. Internationalen Kontrabass-Wettbewerb der „International Society of Bassists“.

Holger Michalski spielte mit namhaften Orchestern wie der NDR-Radiophilharmonie oder als Mitglied der Cappella Andrea Barca des Pianisten András Schiff Konzerte in

Europa, Südamerika und Asien.

Mit seinem 2005 gegründeten Blue Chamber Quartet hat er bislang drei international beachtete CDs aufgenommen.

 

FLÖTE

Im sächsisch-erzgebirgischen Annaberg-Buchholz als zweites von vier Geschwistern aufgewachsen, erhielt Bettina Bormuth während des Wartens auf die richtige Größe für die Querflöte zunächst fünf Jahre Blockflötenunterricht an der heimatlichen Musikschule, mit 11 Jahren dann endlich Querflötenunterricht – Internatsjahre und die Ausbildung an den Spezialschulen für Musik “Hanns Eisler” Berlin und “Carl Maria von Weber”  Dresden folgten.
Von 1989-94 Studium an der Hochschule für Musik “Carl Maria von Weber”Dresden bei Prof. Arndt Schöne, anschließend noch zwei Jahre Meisterklassen-Studium an gleicher Hochschule bei Prof. Eckart Haupt, das Bettina Bormuth im Juli 1996 mit “Auszeichnung” abschloss.
Eine prägende Zeit während des Studiums waren vier Praktikantenjahre in der Sächsischen Staatskapelle Dresden, die vor allem auch die Welt der Oper nahebrachten. Außerdem wirkte Bettina Bormuth  zu jener Zeit als 1. Flötistin der Dresdner Kapellsolisten bei Konzerten im In- und Ausland und bei CD-Produktionen mit.
Nach Abschluss des Studiums ergab sich ein nahtloser Übergang zum Göttinger Symphonie Orchester, dem Bettina Bormuth seit August 1996 als Solo-Flötistin eng verbunden ist.
Zur Vervollkommnung des Daseins als GSO-Musikerin ist Bettina Bormuth mit einem Theologen verheiratet und Mutter von drei munteren Kindern – diesen beim Heranwachsen zur Seite zu stehen, lässt kein Kopfzerbrechen über eine Freizeitgestaltung neben dem Göttinger Symphonie Orchester aufkommen.

OBOE

Der portugiesische Oboist Tiago Coimbra ist seit 2014 Solo-Oboist beim Göttinger Symphonie Orchester.

Er war mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und spielte u. a. beim NDR Radiophilharmonie Hannover, MDR Sinfonieorchester Leipzig, Staatsoper Hannover, Staatsorchester Braunschweig, Orquestra XXI, Opernhaus Zürich, Luzerner Sinfonieorchester und Orquestra Gulbenkian. Auftritte führten ihn in verschiedene europäische Städte sowie nach China und Japan.

Coimbra ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe in der Schweiz, England, Portugal und Italien. Als Solist tritt er mit dem Kammerorchester Basel, dem Göttinger Symphonie Orchester, dem Argovia Philharmonic, Philharmonic of Yakutia und der Filarmonia das Beiras auf.

Er setzt sich mit besonderem Interesse für zeitgenössische Musik für Oboe und dadurch arbeitete er zusammen mit weltberühmte Komponisten wie Heinz Holliger, James MacMillan, Hans Ulrich Lehmann, Helmut Lachenmann, Sérgio Azevedo, Luís Carvalho und David Philip Hefti.

Im Jahr 2016 erhielt er ein Solistendiplom an der Hochschule für Musik Basel in der Klasse von Emanuel Abbühl, nachdem er ein Master-Studium an der Zürcher Hochschule der Künste bei Thomas Indermühle mit Auszeichnung abschloß. Im Jahr 2012 absolvierte er die Académie Musicale de Villecroze bei Maurice Bourgue. Seinen ersten Oboenunterrichte nahm er bei Saul Silva und Ana Madalena Silva in Vila Nova de Gaia.

Während seines Studiums war er Stipendiat der Stiftung LYRA, sowie der Fritz-Gerber-, Bruno-Schuler- und Zangger-Weber-Stiftung.

KLARINETTE

Manfred Hadaschik studierte an der Musikhochschule Würzburg bei Professor Frank Ulrich Wurlitzer. Nach der künstlerischen Reifeprüfung beendete er 1991 sein Studium mit der Meisterklasse.

Von 1989-1995 war er Mitglied der Würzburger Mozart-Bläser und hatte einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Würzburg.

Seit 1989 ist er Solo-Klarinettist beim Göttinger Symphonie Orchester. Zahlreiche solistische und kammermusikalische Auftritte – u.a. mit dem „Trio d’anches“ des GSO – folgten.

Außerdem ist er seit 2001 Dozent für Klarinette an der Musikakademie „Louis Spohr“ in Kassel.

Die Satzproben für das Uni-Orchester Göttingen übernahm er 2017.

 

Der 1982 in Weiden / Oberpfalz geborene Klarinettist studierte nach seinem Diplom 2008 an der HfM Köln in der Solistenkalsse an der HfM Stuttgart bei Prof. Norbert Kaiser; er war Stipendiat der Studienstiftung „Cusanuswerk“.

Matthias Mauerer erhielt u.a. den 1. Preis beim „Lions Club Musikwettbewerb“ für Klarinette und den 1. Preis, sowie den Publikumspreis beim 11. Internationalen Musikwettbewerb Osaka 2011. 

Nach einem Praktikum im Orchester der Oper Freiburg erhielt er 2007 einen Platz in der Akademie der Münchner Philharmoniker. Matthias Mauerer hatte 2008 einen Zeitvertrag am Staatstheater Kassel und spielte als Aushilfe u.a. im WDR Sinfonieorchester Köln, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin und der Komischen Oper unter Dirigenten wie Christian Thielemann, Marc Albrecht und Subin Mehta.

Im September 2009 trat er einen Zeitvertrag am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Soloklarinettist an, woran sich eine Festanstellung als stellv. Soloklarinettist am Göttinger Sinfonieorchester anschloss.

Neben seiner Tätigkeit im Orchester engagiert sich der Klarinettist rege in verschiedenen Kammermusikgruppierungen und ist in Göttingen pädagogisch tätig.

 

Verena Haberkorn (Praktikantin)

FAGOTT

Borja Aras Durá studierte ein Masterstudiengang im Fach Fagott-Solist bei Prof. Tobias Pelkner an der Hochschule für Musik Detmold zwischen 2012 und 2015. Inzwischen spielte er als Praktikant im Münster Sinfonieorchester sowie beim Loh-Orchester Sondershausen. Seit 2015 ist er Mitglied des Göttinger Symphonie Orchesters als Stellv. Solo-Fagott.”

Danis Roberto Castillo Reyes (Praktikant)

TROMPETE

Helmut Pöhner (Koord. Solo)                             Lorenzo Bertozzo (Koord. Solo)                  Haruka Omori (Praktikantin)

POSAUNE

Lucas Greiwe wurde 1989 in Ravensburg geboren. Nach abgeleistetem Wehrdienst im Marinemusikkorps Wilhelmshaven nahm er 2011 sein Bachelorstudium an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Werner Schrietter auf, welches er 2015 mit Auszeichnung abschloss.
Während dieser Zeit sammelte er Erfahrung in diversen Jugendorchestern, unter anderem der Jungen Deutschen Philharmonie, in der er festes Mitglied war, der Jenaer Philharmonie im Badischen Staatstheater Karlsruhe und der Staatsphilharmonie Ludwigshafen.
2018 schloss er sein Masterstudium an der Hochschule für Musik Karlsruhe ab.
Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Lucas Greiwe Bassposaunist im Göttinger Symphonie Orchester.

TUBA

PAUKE

In der dörflichen Beschaulichkeit von Hofkirchen an der Trattnach (OÖ) aufgewachsen, sammelte ich erste musikalische Erfahrung in der heimischen Blaskapelle. Nach den Umwegen Wirtschaftsabitur, Militärmusikund Unterrichtstätigkeit im Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk war esvor allem das Gustav-Mahler-Jugend-Orchester 2002 unter Leitung von Maestro Claudio Abbado, das die Weichen in Richtung Orchester stellen sollte.

Dem Konzertfach- und Instrumentalpädagogikstudium an der Anton Bruckner Privat Universität Linz folgte im Juni 2007 das Master Diplom am Königlichen Konservatorium Den Haag.

Neben dem Engagement als Pauker im Göttinger Sinfonie Orchester zählen Auftritte imLuzern Festivalorchester 2003, sowie die seit 2006 anhaltende rege Konzerttätigkeit mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Fabio Luisi, Daniel Harding, Esa-PekkaSalonen, Heinz Holliger und TuganSokhiev zu den musikalischen Highlights.

Verbleibende Freizeit wird vor allem dem Sport gewidmet. Mit Drumset, Barockpauken und Tuba sind es aber erneut die „Tiefen“ der Musik, die mich in ihren Bann ziehen.

SCHLAGZEUG

Sergey Mikhaylenko
Pao Hsuan Tseng (Praktikantin)