Aktuelles

Konzerte unter Corona-Bedingungen

Bis 1. Januar 2021 spielen wir alle Konzerte in der Lokhalle Göttingen. Die preisgekrönte Eventlocation ist groß genug, um Ihnen, wie auch unseren Musikern, ausreichend Platz unter Einhaltung aller Sicherheitsvorgaben zu bieten. Wie es mit den Konzerten nach dem 1. November weiter geht, erfahren Sie hier auf unserer Website. Wir bitten um Verständnis, dass wir bis auf Weiteres keine Abonnements ausgeben können.

Hygienekonzept in der Lokhalle

Alexander Busche – ab 1. November 2020 neuer Geschäftsführer des GSO

   


Alexander Busche, am 12. März 1978 in Detmold geboren, studierte zunächst Publizistik und Kommunikationswissenschaften mit den Nebenfächern Musik- und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin (Abschluss: Magister Artium). Ein Diplom erwarb er im Anschluss an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin im Aufbaustudiengang Kultur- und Medienmanagement. Nebenbei studierte er Musiktheaterregie und inszenierte mehrere Opern in Berlin und im Berliner Umland, darunter Kurt Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ als offizieller Beitrag des 11. Symposions der Internationalen Brecht Society 2003.
Nach einer kurzen Zeit als Mitarbeiter in der Geschäftsführung der Deutschen Oper Berlin wurde er dort zum Pressereferenten ernannt. Nach vier Jahren in leitender Position an Deutschlands zweitgrößtem Opernhaus nahm Alexander Busche das Angebot an, eine neue Abteilung für Sponsoring und Development am Theater Bremen aufzubauen und eigenverantwortlich zu leiten.
Im Sommer 2007 übernahm er bei den Bayreuther Festspielen die Kommunikation für die Neuproduktion der Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ in der Inszenierung Katharina Wagners und fungiert seitdem auch als ihr persönlicher PR-Manager. In der Folge gründete Alexander Busche mit Katharina Wagner 2008 die BF Medien GmbH in Bayreuth und bearbeitete dort das Feld des künstlerischen Projektmanagements sowie des Marketings der Bayreuther Festspiele. Im Herbst 2008 arbeitete er erstmals bei einer Neuproduktion Katharina Wagners auch künstlerisch mit ihr zusammen und fungierte bei der Inszenierung der Oper „Rienzi“ am Theater Bremen als szenisch-dramaturgischer Assistent.
Nach gelungener Aufbauarbeit in Bayreuth ging Alexander Busche 2010 zurück nach Berlin, um dort zunächst als Product Manager für Frontline Classics bei der Universal Music GmbH tätig zu werden. Zu seinen Aufgaben zählte fortan die internationale Vermarktung der Neuerscheinungen auf Decca und Deutsche Grammophon.
2011 gründete Alexander Busche seine eigene Agentur für Kommunikation und Marketing. Es folgte eine sehr erfolgreiche Zeit als PR- und Marketingberater sowie Autor und Regisseur u.a. für die Tiroler Festspiele Erl – hier auch in der Funktion des Theatermanagers als operativ verantwortlicher und handelnder Teil der Geschäftsführung – die Internationale Chorakademie Lübeck e.V., die Hamburger Symphoniker und Sony Classical. Außerdem entwickelte und gründete er als Kreativdirektor und Chefredakteur die Opernzeitschrift marfa, die zuletzt als 10-teiliger Sonderteil im renommierten Opernmagazin Orpheus erschien.
Ab 2017 war Alexander Busche wieder fest in Berlin beheimatet und dort mehrere Jahre als Executive Producer A&R für Sony Classical tätig. In dieser Funktion war er verantwortlich für die Gesamtplanung der Aufnahmen mit Künstlern wie Sonya Yoncheva, Jonas Kaufmann, Juan Diego Flórez, Roberto Alagna, Cameron Carpenter, Lucas Debargue, Leonidas Kavakos und arbeitete mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin oder dem Symphonieorchester des BR. Auch in diesem Jahr wurden wieder zwei der von ihm betreuten Aufnahmen mit dem Opus Klassik geehrt.
Alexander Busche war langjähriger Dozent für “Kulturmanagement” an der Universität Bayreuth, ist Dozent für „Musik und Markt“ an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und schloss seinen Master of Business Administration (MBA) im Fernstudium an der Internationalen Hochschule Bad Honnef/Bonn (IUBH) im September 2018 erfolgreich ab. Darüber hinaus schrieb er berufsbegleitend seine Dissertation zum Thema „The future of German theater: Can revenue management bridge the gap between fixed costs and income?“ an der Mendel Universität Brno.

Alle Fotos: Enrico Nawrath

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