Nach „An einem Frühlingsmorgen“ von Lili Boulanger, der viel zu früh gestorbenen Schwester der bekannten Musikpädagogin Nadia Boulanger, bearbeitet Christian Schmitt höchst virtuos die „Königin der Instrumente“: die Orgel, der Mozart einst ebenjenen Sonderstatus zuerkannte. Zunächst mit einer Hommage an Johann Sebastian Bach, die der Franzose Francis Poulenc 1938 schuf und die nicht nur auf den üppigen Orgelklang, sondern auch auf die Akzente der Pauke und das Fundament der Streicher setzt. Und nach der Pause mit einem der bekanntesten klassischen Orgelwerke nach Bach: Chefdirigent Nicholas Milton leitet Camille Saint-Saëns „Orgel-Symphonie“ von 1886, über die der Komponist sagte: „So etwas wie dieses Werk werde ich nie wieder schreiben.“