Jeder kenne Dvořáks Cellokonzert in h-Moll – welches übrigens im Symphoniekonzert 7 zu hören ist –, aber kaum jemand kenne Dvořáks Cellokonzert in A-Dur, sagt der Kontrabassist Dominik Wagner: „2021 beschloss ich schließlich, das Beste aus diesem fantastischen Material herauszuholen. Dazu verbrachten mein Vater und ich Hunderte von Stunden damit, das Stück zu analysieren und anschließend unsere eigene Version zu erstellen.“ Das Ergebnis ist diese spannende Version für Kontrabass. Außerdem steht Tschaikowskys schicksalhafte Vierte auf dem Programm, die der Komponist mit dem dunklen Kommentar versah, man müsse sich dem Fatum unterwerfen. Und den Konzertbeginn markiert eine im Zweiten Weltkrieg entstandene rasante Ouvertüre der polnischen Komponistin Grażyna Bacewicz.